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Johann Rappenglück

4. Mai 20262min
Johann Rappenglück

Vom jüngsten Küchenchef zum vielseitigen Gastronomen

Johann Rappenglück gehört zu den spannendsten Persönlichkeiten der deutschen Gastronomieszene – ein Koch, dessen Weg von früher Leidenschaft, internationaler Spitzenküche und bemerkenswerter Widerstandskraft geprägt ist.

Schon als Kleinkind stand er im elterlichen Betrieb in der Küche und entwickelte früh ein Gespür für gutes Essen. Seine Ausbildung begann er bei Heinz Winkler in der Residenz Heinz Winkler – einem der renommiertesten Häuser Deutschlands. Dort schrieb er Geschichte: Mit nur 25 Jahren wurde er jüngster Küchenchef des Hauses und trug Verantwortung für die damals drei Michelin-Sterne.

Sein Weg führte ihn weiter in die internationale Spitzengastronomie. Stationen wie das Zwei-Sterne-Restaurant Cheval Blanc im Grandhotel Les Trois Rois sowie Praktika im legendären Drei-Sterne-Restaurant Arzak bei Juan Mari Arzak, prägten seinen Stil nachhaltig. Zurück in Deutschland übernahm er die Position des Küchenchefs im Münchner Restaurant Dukatz.

2012 wagte Rappenglück den Schritt in die Selbstständigkeit: Gemeinsam mit seinem langjährigen Partner Fabrice Kieffer eröffnete er das Les Deux. Das Konzept wurde schnell zum Erfolg – bereits 2014 wurde das Restaurant mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Hier zeigte sich sein Talent, klassische Haute Cuisine mit modernen Einflüssen zu verbinden.

Nach seinem Ausstieg Ende 2018 schlug er ein neues Kapitel auf und wurde Pächter der Schlossbrennerei am Tegernsee.

Sein Comeback zeigt eine andere, bewusst zugänglichere Seite: 2026 eröffnete er den Imbiss „The Golden Sausage“ – ein Konzept, das hochwertige Produkte mit unkomplizierter Gastronomie verbindet. Parallel dazu bleibt er Teil der gehobenen Kulinarikszene, etwa durch seine Verbindung zum neuen Luxusrestaurant RAYA im Königshof, das für ein modernes, exklusives Gastronomieerlebnis steht.

Johann Rappenglücks Karriere ist eine Geschichte von Talent, Mut und der Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden. Genau das macht ihn heute relevanter denn je.